Neuigkeiten / Aktuelles

Sibylle Kynast – Liedervielfalt der Kulturen

02.03.2019 um 19:00 Uhr

Seit Mitte der 60er Jahre steht Sibylle Kynast als Sängerin der ersten Folkore-Gruppe Deutschlands, den City Preachers, neben Alexandra, Inga Rumpf und Udo Lindenberg auf der Bühne.

Durch ihre aktuellen Lieder aus unterschiedlichsten Kulturen auf ihrer neuen CD „Lomir sich iberbetn, Lass uns versöhnen“ vermittelt Sibylle Kynast, heute wichtiger denn je, die Botschaft einer weltumspannenden Verbundenheit und baut so Brücken für ein musikalisches Miteinander. Das jiddische Lied „Papirosn“ war im November 2017 auf Platz 8 der „Deutschen Liederbestenliste“ platziert.

Sie bereist viele Länder, um musikalische Einflüsse zu sammeln und musikalisch zu verarbeiten. Ihr Repertoire ist inspiriert von folkloristischen Klängen und Gesängen, es sind Lieder aus Deutschland, Israel, Spanien, Griechenland, Lateinamerika, Osteuropa und Lieder der Roma.

Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro,   Kinder freier Eintritt

Mitwirkende: Sibylle Kynast, Horst Memmen, Gitarre, Paul Rudolf, Kontrabass und Sorin Ferat, Geige

Veranstaltungsort

Celler Synagoge, Im Kreise 24, Celle

Veranstalter

Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Anna Hess „Schreiben, wie mir’s ums Herz ist“

24.03.2019 um 17:00 Uhr

Anna Hess ist am 21. Mai 1855 als Tochter des angesehenen jüdischen Celler Bankiers Philipp Daniel geboren. Sie wuchs in einem gutbürgerlichen Haushalt auf, besuchte die höhere Töchterschule in Celle und heiratete am 6. Juni 1883 den Kaufmann Josef Hess aus Hamburg in der Celler Synagoge.

Im Besitz von Madelaine Linden, Urenkelin von Anna Hess, befinden sich 163 Briefe, die Anna Hess zwischen 1937 und 1943 von Hamburg aus an ihre nach Buenos Aires emigrierte Tochter Martha schrieb. Exemplarisch verdeutlichen diese Briefe das Schicksal der vielen älteren Menschen, denen die Flucht aus NS-Deutschland nicht gelang. Anna Hess starb 1943 im „Altersghetto Theresienstadt“.

Zwei Bücher sind erschienen, zum einen die erstmals historische Aufarbeitung des Verfolgungsschicksals alter Juden während der NS-Zeit durch die Historikerin Dr. Astrid Gehrig und zum andern die Edition einer Auswahl von Briefen, die Anna Hess an ihre Tochter schrieb, herausgegeben von Madelaine Linden. Beide Bücher geben einen tiefen Einblick in die letzten Lebensjahre von Anna Hess.

Einführung:  Dr. Astrid Gehrig, Historikerin, Stuttgart

Lesung und   Familienfotos: Dorothea Baltzer, Schauspielerin und Madelaine Linden, Urenkelin, Stuttgart

Veranstaltungsort

Celler Synagoge, Im Kreise 24, Celle

Veranstalter

Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Unsere Hanukka-Feier am 08.12.2018:

https://deref-gmx.net/mail/client/ZFq_3jZpN7Y/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.ndr.de%2Ffernsehen%2Fsendungen%2Fhallo_niedersachsen%2FWie-wird-das-juedische-Fest-Chanukka-gefeiert%2Challonds48556.html