Neuigkeiten / Aktuelles

Welches ist das höchste Gebot von allen?

Markus 12,28-34

Israelsonntag

Angesichts der schmerzlichen Geschichte von Christen und Juden besonders hier in Deutschland ist der Israelsonntag im Kirchenjahr von besonderer Bedeutung.
Der Israelsonntag, der an die bleibende Verantwortung von Christinnen und Christen gegenüber ihren jüdischen Geschwistern erinnert, steht in diesem Jahr unter einem Wort aus Markus 12,28-34 „Das höchste Gebot“. Die Predigt hält Pastor Dr. Andreas Flick.

Der Gottesdienst, bei dem Gäste herzlich willkommen sind, beginnt um 9.45 Uhr in der „Hugenottenkirche“, Hannoversche Str. 61. Es schließt sich ein Beisammensein im Gemeindehaus an.

Ort:

Ev.-Ref. Kirche, Hannoversche Straße 61

Termin:

Sonntag, 15. August 2019, 09.45 Uhr

Predigt:

Pastor Dr. Andreas Flick

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Jewy Louis auf Rollen

Karikaturen von Ben Gershon

Jewy Louis wird allwöchentlich auf der letzten Seite der „Jüdischen Allgemeinen“ veröffentlicht. Ben Gershons koschere Comic-Strips zeigen lustige Situationen und Absurditäten des jüdischen Alltags in einer nichtjüdischen Umwelt. Der holländische Zeichner präsentiert mit Jewy Louis das Judentum aus humorvoller Perspektive. Die Ausstellung ist eine Zusammenstellung der besten Episoden. Jedes Banner zeigt vier Comics zu einem bestimmten Thema: Jüdische Feiertage (Rosch Haschana, Jom Kippur, Sukkot, Chanukka, Tu Bischwat, Purim und Pessach), jüdische Themen (Schabbat, Liebe, Symbole, die jiddische Mamme, Judentum und andere Religionen sowie Antisemitismus) und Events (Mitzvah Day, Jewro vision). 

Das Judentum kann hier humorvoll erfahren werden und lädt zum Dialog ein.

Ort:

Synagoge Celle, Im Kreise 24

Eröffnung:

Sonntag, 18. August 2019, 17.00 Uhr

Laufzeit:

05. August bis 15. September 2019

Referent:

Es ist uns gelungen, den Zeichner Ben Gershon aus den Niederlanden persönlich nach Celle einzuladen. Er wird am 18. August 2019 um 17.00 Uhr in sein Werk einführen. Wir bitten, dies zu beachten.

Veranstalter:

Jüdische Gemeinde Celle e.V., Zentralrat der Juden Deutschlands in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Und die Wüste wird grün

Die erstaunliche Geschichte der Aufforstung Israels

Die Wüste zum Blühen bringen – ein Traum, der in Israel Wirklichkeit geworden ist. Maßgeblich dazu beigetragen hat der 1901 gegründete Jüdische Nationalfonds JNF-KKL. In den letzten 117 Jahren wurden in Israel über 250 Millionen Bäume gepflanzt, die eine Waldfläche von 120.000 Hektar ausmachen. Das entspricht 7,3 Prozent des Landes – im mediterranen Raum eine Spitzenleistung.

Der 1980 in Tübingen geborene Johannes Guagnin ist ausgebildeter Forstingenieur und studierte Wüstenforschung an der Ben-GurionUniversität in Israel. Seit 2017 ist er Repräsentant des JNF-KKL in Deutschland. In seinem Vortrag berichtet er, wie es gelingt, totes Land durch Aufforstung und Bewässerung wieder nutzbar zu machen.

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Termin: Donnerstag, 5. September 2019, 19.00 Uhr

Referent: Johannes Guagnin, Düsseldorf

Veranstalter: Jüdische Gemeinde Celle e.V., Zentralrat der Juden Deutschlands in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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„Sag´, dass es dir gut geht“

Lesung mit Barbara Bišický-Ehrlich

Als Tochter tschechoslowakisch-jüdischer Emigranten in Deutschland geboren und aufgewachsen, sind Entwurzelung, Identitätssuche und ein schlechtes Gewissen ihre täglichen Begleiter. Barbara Bišický-Ehrlich ist Mitglied der Frankfurter Jüdischen Gemeinde.

Die kleinen und großen Wunder ihrer Familienhistorie, aber auch die Narben, die die Erfahrungen hinterlassen haben, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben der Generationen. Emotional, bewegend und humorvoll erzählt Barbara Bišický-Ehrlich, Kind der dritten Nachkriegsgeneration, von den Holocaust- und Emigrationserlebnissen ihrer Familie und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben.

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Termin: Donnerstag, 19. September 2019, 19.00 Uhr

Referentin: Barbara Bišický-Ehrlich, Frankfurt am Main

Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Die Kahans aus Baku

Lesung mit Verena Dohrn

Die Geschicke der Kahans spiegeln ein dramatisches Jahrhundert europäischer Geschichte aus dem Blickwinkel einer jüdischen Unternehmerfamilie. In Konkurrenz zu Nobel und in Kooperation mit Rothschild machte Chaim Kahan (1850–1916), der aus einem polnisch-litauischen Stetl stammte, sein Vermögen auf den Ölfeldern von Baku.

Doch der Erste Weltkrieg zerriss die Familie, und die Herrschaft der Bolschewiki zerstörte das Milieu, das ihm zu Wohlstand verholfen hatte. In diesen unbeständigen Zeiten erbten die sieben Kinder seine Unternehmen. Sie flohen nach Berlin, gründeten erneut Firmen, wurden global players im Ölgeschäft und konterkarierten damit das Stereotyp vom armen Ostjuden. Sie waren auch philanthropisch tätig, halfen Flüchtlingen, retteten Verlage und engagierten sich für die jüdische Heimstatt in Palästina. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh die Familie noch einmal − von Berlin nach Paris, von dort nach Tel Aviv und New York.

Verena Dohrn erzählt die Geschichte der Kahans basierend auf privaten und archivischen Quellen aus 14 Ländern, insbesondere aber anhand des Familienarchivs, das aus einigen Tausend Dokumenten besteht.
Verena Dohrn ist Historikerin und Autorin mit dem Schwerpunkt Jüdische Geschichte und Kultur im östlichen Europa.

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Termin: Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr

Referentin: Verena Dohrn, Hannover Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute

Die Ausstellung wurde von der „Zeitbild Stiftung“ konzipiert und bringt in 13 Personen- und fünf Geschichtstafeln heutiges jüdisches Leben in Deutschland nahe. Biografien von ganz unterschiedlichen Menschen – teils gebürtige Deutsche, teils Eingewanderte – zeigen, wie vielfältig das Leben und die Wahrnehmung der eigenen jüdischen Identität heutzutage sind.
Daneben geben die Geschichtstafeln einen Einblick in die fast 2000-jährige europäisch-jüdische Geschichte und legen dabei das Hauptaugenmerk auf innergesellschaftliche Beziehungen und gesellschaftliche Prägung durch Juden.

In Bild, Text und mit QR-Codes verlinkten Videos wird eine spannende, facettenreiche Ausstellung geboten, die sich bei einem Rundgang gut erklärt. Wir haben deshalb auf einen einführenden Vortrag verzichtet.

Ort:

Celler Synagoge, Im Kreise 24

Laufzeit:

04. August bis 13. Oktober 2019

Einführung:

In Bild, Text und mit QR-Codes verlinkten Videos wird eine spannende, facettenreiche Ausstellung geboten, die sich bei einem Rundgang gut erklärt. Wir haben deshalb auf einen einführenden Vortrag verzichtet.

Veranstalter:

Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

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Unsere Hanukka-Feier am 08.12.2018:

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